Gemeinsam für Olympia: Unternehmertreff in der VELTINS-Arena

Rund 270 Gäste folgten am 25. März der Einladung der Stadt Gelsenkirchen zum Unternehmertreff Olympia in der VELTINS-Arena. Der Abend stand ganz im Zeichen von Vision, Austausch und olympischer Begeisterung – und machte deutlich, welches Potenzial in Gelsenkirchen und der gesamten Rhein-Ruhr-Region steckt.

Im Fokus der Veranstaltung stand die mögliche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele der Jahre 2036, 2040 oder 2044. Diskutiert wurde insbesondere, welche Chancen sich daraus für Stadt, Gesellschaft und Wirtschaft ergeben. Die VELTINS-Arena wurde dabei als konkretes Beispiel für die innovative und nachhaltige Nutzung bestehender Infrastruktur vorgestellt – unter anderem als möglicher Austragungsort für Schwimmwettbewerbe, Turmspringen und Synchronschwimmen.

Nach der Begrüßung durch die Gelsenkirchener Oberbürgermeisterin Andrea Henze richtete Christina Rühl-Hamers, Finanzvorständin des FC Schalke 04, den Blick auf die Rolle des Vereins und die Strahlkraft des königsblauen Wohnzimmers: „Unser Stadion ist seit 25 Jahren eine flexible Multifunktionsarena. Zahlreiche Großveranstaltungen – weit über den Fußball hinaus – haben bewiesen: Wir können Abwechslung, wir können Wandel, wir können große Bühnen für unterschiedlichste Formate schaffen.“ Rühl-Hamers hob dabei auch den Anspruch des S04 hervor, Menschen zu begeistern und die Region zu stärken. „Genau deshalb unterstützen wir als Verein die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region aus voller Überzeugung. Die Olympische Bewegung bedeutet weit mehr als Medaillen: Sie steht für Gemeinschaft, Fairness und Respekt – und für die Kraft des Sports, Menschen über Grenzen hinweg zu verbinden.“

Zwei Talkrunden gaben weitere Einblicke in die Bedeutung und Perspektiven von Olympischen Spielen. Ehemalige Olympioniken wie Zehnkämpfer Frank Busemann berichteten aus erster Hand von ihren Erfahrungen und verdeutlichten, welche Rolle dieses Ereignis im Leben von Athletinnen und Athleten spielt. In einer weiteren Gesprächsrunde wurden die Chancen einer Bewerbung für die Region diskutiert – mit dem klaren Fazit, dass Olympia weit über den sportlichen Aspekt hinaus als Impulsgeber für nachhaltige Entwicklung, wirtschaftliche Dynamik und gesellschaftlichen Zusammenhalt wirken kann.

Beim anschließenden Austausch kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien miteinander ins Gespräch und vertieften den Dialog. Das große Interesse und die breite Unterstützung für die Olympia-Initiative wurden dabei deutlich. Mit Blick auf den anstehenden Ratsbürgerentscheid am 19. April bleibt festzuhalten: Gelsenkirchen ist bereit, Verantwortung zu übernehmen und Teil eines internationalen Großprojekts zu werden – getragen von Engagement, Erfahrung und einem starken Gemeinschaftsgefühl.