Olympia-Bewerbung: KölnRheinRuhr erhält den Zuschlag nicht – München gewinnt

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Samstag (26.9.) entschieden, mit welchem Konzept Deutschland in den weiteren Bewerbungsprozess um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 geht. KölnRheinRuhr konnte sich nicht durchsetzen – die Wahl fiel auf München. Berlin hatte seine Bewerbung vorab zurückgezogen. 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und DOSB-Präsident Thomas Weikert verkündeten das Ergebnis am Nachmittag bei der DOSB-Mitgliederversammlung im Kurhaus von Baden-Baden. Die ARD übertrug die Entscheidung live im Fernsehen.  

Für den FC Schalke 04 endet damit die Perspektive, die VELTINS-Arena im Rahmen der Olympischen und Paralympischen Spiele als außergewöhnliche Schwimmstätte zur Verfügung zu stellen. Im Konzept KölnRheinRuhr war vorgesehen, das Stadion temporär für Schwimmen, Wasserspringen und Synchronschwimmen umzubauen und dort bis zu 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauer zu empfangen. 

Unabhängig vom Ausgang der nationalen Auswahl bleibt die Unterstützung aus der Region ein wichtiger Teil des Bewerbungsprozesses. In Gelsenkirchen hatten sich im April 74,2 Prozent der Abstimmenden für eine Beteiligung an der gemeinsamen Bewerbung der Region KölnRheinRuhr ausgesprochen.  

Der FC Schalke 04 bedankt sich bei allen Beteiligten, die in den vergangenen Monaten an dem Konzept gearbeitet und die Idee einer olympischen Schwimmstätte auf Schalke vorangetrieben haben. Der Blick richtet sich zugleich auf die weitere Entwicklung des Standorts und der Region. 

Matthias Tillmann, Vorstandsvorsitzender des FC Schalke 04, betont: „Natürlich hätten wir uns gefreut, wenn KölnRheinRuhr den Zuschlag erhalten hätte. Gleichzeitig respektieren wir die Entscheidung des DOSB. Wir bedanken uns bei allen, die mit großem Engagement an dieser Bewerbung gearbeitet haben. Die Idee, olympischen und paralympischen Schwimmsport in der VELTINS-Arena vor bis zu 60.000 Menschen zu präsentieren, war außergewöhnlich und hat gezeigt, welche Möglichkeiten unsere Region und unser Standort bieten. Darauf können wir unabhängig vom Ausgang der heutigen Entscheidung stolz sein.“